1. Blockschaltbild des mechanischen Werks
Das Blockschaltbild definiert die grundlegende Funktionsarchitektur der mechanischen Handaufzugsuhr. Die gespeicherte Energie wird kontinuierlich übertragen, verteilt und reguliert:
Schritt 1: Energie
Die Feder & Das Federhaus
Der Motor der Uhr. Die im Inneren der Trommel (1) untergebrachte Zugfeder speichert beim Aufziehen mechanische Energie.
Schritt 2: Übertragung
Das Räderwerk
Die Kraftuntersetzung. Der Räderzug (2) leitet die Energie weiter.
Schritt 3: Verteilung
Die Hemmung
Der kinematische Wandler. Das Steigrad (3) wandelt die kontinuierliche Drehbewegung in Impulse um.
Schritt 4: Regulierung
Der Oszillator
Das isochrone Herz. Die Unruh-Spirale-Einheit (4) gibt den absoluten Takt vor.
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📷 ORIGINALER HANDSCHRIFTLICHER ZETTEL (01-02) — Blockschaltbild & Einführung
2. Antriebsorgan (Energie): Das Federhaus & Aufzugssysteme
Das Federhaus ist die zentrale Komponente zur Speicherung potenzieller Energie des mechanischen Werks.
📷 TECHNISCHE ANSICHT — Anatomie von Federhaus und Zugfeder.
⚙️ Werkstattregel: Bei einer Automatikuhr simuliert das Handaufzug über die Krone genau den maximalen Ladezustand, den der Rotor erreicht.
3. Federbefestigung & Drehmomentregulierung
📷 TECHNISCHES SCHEMA — Das Malteserkreuz: Blockierung der Rotation zur Ausnutzung des linearen Drehmomentbereichs.
📷 ORIGINALER HANDSCHRIFTLICHER ZETTEL (01-03) — Federbefestigung, Malteserkreuz & Schnecke
Konstante Kraft: Schnecke und Kette
Dieser historische Mechanismus wirkt wie ein stufenloses Getriebe, um den Drehmomentabfall der Zugfeder beim Entspannen auszugleichen.
- Maximaler Aufzug: Die Feder ist stark, die Kette zieht am kleinen Durchmesser der Schnecke (kurzer Hebelarm).
- Entspannung: Die Feder schwächt sich ab, die Kette zieht am großen Durchmesser der Schnecke (langer Hebelarm), wodurch die an die Hemmung übertragene Kraft perfekt ausgeglichen wird.